Der Wissenschaftsfonds (FWF)

Der Fonds zur Förderung der Wissenschaft (FWF) ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung. Der FWF ist eine unabhängige, gesetzlich eingerichtete  Organisation, welche primär der wissenschaftlichen Exzellenz verpflichtet ist. Alle beim FWF eingereichten Förderungsanträge werden in einem selektiven Wettbewerbsverfahren auf der Grundlage internationaler Gutachten geprüft. Auf Grund budgetärer Restriktionen kann nur etwa ein Viertel der eingereichten Projekte finanziert werden.

Darüber hinaus steht der FWF Personen oder Institutionen, welche für die Forschung spenden wollen, als Partner und Dienstleister zur Verfügung. Der FWF begrüßt daher die Kooperation mit der „Gemeinnützigen Privatstiftung Philanthropie Österreich“ der Capital Bank.

Der FWF kann Mäzenen sowohl mit seinem international anerkannten Begutachtungssystem als auch mit weitreichenden Wahlmöglichkeiten für den Spendeneinsatz ein Alleinstellungsmerkmal anbieten.

Möglichkeiten und Formen des Spendens

Folgende Möglichkeiten stehen potentiellen Spenderinnen und Spendern zur Auswahl:

In jeder beliebigen Betragshöhe und in jeder beliebigen Fristigkeit

  • Gänzliche oder teilweise Finanzierung einzelner Forschungsprojekte
  • Testamentarische Verfügungen für die Forschung

Sinnvoll erst ab einer gewissen Größenordnung:

  • Themenbezogene Ausschreibung bzw. Preisvergabe im Auftrag eines Mäzens, die den Namen des Mäzens tragen kann
  • Finanzierung von Forschungsprofessuren

Inhaltliche Auswahlmöglichkeit

Für welche Spendenform man sich auch immer entscheidet, bietet der FWF die Wahlmöglichkeit nach persönlichen und inhaltlichen  Präferenzen an. So können Spenden gezielt für bestimmte Projekte, Themenfelder oder Forschungsprofile gewidmet werden. „Mäzenatentum a la carte“ ermöglicht die Auswahl nach folgenden Kriterien:

  • Förderung von Projekten in speziell gewünschten Wissenschaftsgebieten
  • Förderung von Projekten von Forscherpersönlichkeiten mit gewünschtem
    • Alter (Es gibt Finanzierungsprogramme, die sich nur an hochqualifizierte, junge Forscher und Forscherinnen wenden),
    • Gender (es gibt beim FWF eigene Programme für Forscherinnen, um in einer Übergangszeit die Genderbalance zu verbessern)
  • Förderung nach dem Patronanz-Prinzip: der FWF informiert über die aktuell als förderungswürdig ausgewiesenen Projekte – der Spender/die Spenderin entscheidet, für welches Projekt die Spende verwendet werden soll.

Dienstleistungen des FWF

  • Qualitätsgarantie: Nur die besten und international wettbewerbsfähigsten Projekte werden zur Finanzierung vorgeschlagen
  • Abwicklungskompetenz: Der FWF bietet auch seine Erfahrung und Kompetenz in der Abwicklung und Kontrolle von Förderungsfällen an, er wird also die Gelder des Mäzens im Auftrag der Philantropie-Stiftung treuhänderisch verwalten. Es bleibt dem Mäzen bzw. der Stiftung aber freigestellt, nur die Vermittlungstätigkeit des FWF in Anspruch zu nehmen
  • Öffentlichkeitsarbeit: Wünscht dies der Spender, wird der FWF in Absprache mit Mäzen und Philantropie-Stiftung eine breite Palette an PR-Maßnahmen einsetzen, um die Öffentlichkeit über die Großzügigkeit des Mäzens sowie über Forschungsergebnisse zu informieren

Für alle diese Dienstleistungen verrechnet der FWF keine Kosten. Zuwendungen kommen ungekürzt der Forschung zu Gute.

 

Kontakt und weitere Informationen:

Dr. Gerhard Kratky
Konsulent des FWF-Präsidiums

gerhad.kratky@fwf.ac.at
Tel: 0664 9159564

www.fwf.ac.at